Samsung soll 3-nm-Prozessoren im Werk Texas, Telecom News, ET Telecom, in Serie produzieren

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Washington: Das multinationale südkoreanische Technologieunternehmen Samsung erwägt Berichten zufolge, über 10 Milliarden Dollar für den Bau einer fortschrittlichen neuen Anlage zur Herstellung von Logikchips in Austin, Texas, USA, auszugeben. Diese neue Anlage ist möglicherweise in der Lage, Prozessoren mit einer fortschrittlichen 3-nm-Architektur herzustellen.

Laut The Verge wäre dies das dritte weltweite Werk von Samsung, das bei der Chipherstellung die Technologie der extremen Ultraviolettlithographie einsetzt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Bau des Werks in diesem Jahr beginnen und der Betrieb bereits 2023 beginnen.

Das neue Samsung-Werk in den USA könnte dem Unternehmen angesichts der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China einen starken Halt bieten, um neue Verträge von US-Kunden zu erhalten. Dieser Schritt von Samsung würde es auch in einen engeren Wettbewerb mit TSMC bringen, das unter anderem Chips für Apple herstellt, einschließlich der 5-nm-Prozessoren in Apples neuesten iPhones und Macs.

Laut The Verge plant Samsung, in den nächsten zehn Jahren einhundertsechzehn Milliarden Dollar in Nicht-Speicherchips zu investieren, die in Austin hergestellt werden und derzeit auf weniger fortgeschrittene 14-Nanometer-Prozessknoten beschränkt sein sollen.

Samsung hofft, ab 2022 Chips auf Basis der neueren 3-nm-Prozessorknotentechnologie anbieten zu können. Während die Stärke des südkoreanischen Riesen traditionell in Speicherchips lag, ist der Markt für Logikgeräte wie Smartphones und Computerprozessoren profitabler.

Die Pläne von Samsung für das Werk befinden sich Berichten zufolge noch in der Vorbereitungsphase, es wurden jedoch bereits erste Schritte unternommen. Das Unternehmen steht immer noch vor einer großen Herausforderung im Wettbewerb mit TSMC, das allein in diesem Jahr 28 Milliarden US-Dollar investieren will. Im Gegensatz dazu hat das Halbleitergeschäft von Samsung im vergangenen Jahr 26 Milliarden US-Dollar in Investitionen investiert, und Bloomberg stellt fest, dass dies hauptsächlich zur Unterstützung des Speichergeschäfts diente.


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