Der Bitcoin-Mining-Betreiber Northern Data erwägt Berichten zufolge einen Börsengang in Höhe von 500 Mio. USD

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Das große europäische Bitcoin-Bergbauunternehmen Northern Data (BTC) erwägt Berichten zufolge den Börsengang in den USA.

Das in Deutschland ansässige Unternehmen Northern Data plant, beim Börsengang bis zum Börsengang bis zu 500 Millionen US-Dollar aufzubringen, berichtete Bloomberg am 22. Februar. Das Unternehmen arbeitet mit der Schweizer Investmentbank Credit Suisse zusammen, um den Börsengang fortzusetzen Materie erzählte der Veröffentlichung.

Dem Bericht zufolge erwägt das Unternehmen, später im Jahr 2021 einen Verkauf neuer Aktien durchzuführen, um die Aktionärsbasis von Northern Data sowie sein globales Profil zu stärken. Zu den Aktionären von Northern Data zählen Investoren wie der Gründer von Galaxy Digital, Mike Novogratz, sowie Unternehmen wie die Investmentfirma Cryptology Asset Group und der EOS-Entwickler Block.one.

Northern Data ist seit 2015 am deutschen außerbörslichen Markt notiert, wo die Aktie im vergangenen Jahr um mehr als 300% gestiegen ist. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert die Northern Data-Aktie nach Angaben von Bloomberg bei 112 Euro (136 US-Dollar), was einem Rückgang von mehr als 11% in den letzten 24 Stunden aufgrund eines großen Ausverkaufs auf dem Kryptomarkt entspricht.

Quelle: Bloomberg

Northern Data hat seinen Sitz in den Außenbezirken des deutschen Finanzzentrums Frankfurt und betreibt Bergbau-Rechenzentren in Gebieten mit billigem Strom. Die größte Anlage in Rockdale, Texas, ist eine der weltweit größten Krypto-Mining-Anlagen mit einer geplanten Kapazität von 1 GWh bis Ende 2021. Das Unternehmen begann Berichten zufolge als Bitcoin-Bergmann, zog jedoch später in den Betrieb von Rechenzentren Kunden.

Die Credit Suisse lehnte es ab, sich zu ihrer Beteiligung am Börsengang von Northern Data an Cointelegraph zu äußern. Wie bereits berichtet, gehörte die Credit Suisse einst zu den IPO-Unterstützern des Bitcoin-Bergbaugiganten Canaan Creative. Die Bank verzichtete jedoch im November 2019 auf ihre Beteiligung, da sie Bedenken hinsichtlich der ausreichenden Bestellung hatte.

Northern Data reagierte nicht sofort auf die Bitte von Cointelegraph um einen Kommentar.