Bitcoin-Wasserstelle mit Sitz in Berlin jetzt geschlossen, Google Maps enthüllt – BeInCrypto

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Eine der berühmtesten Kryptowährungs-Pilgerstätten der Welt hat offenbar zum letzten Mal ihre Türen für die Öffentlichkeit geschlossen, basierend auf Social-Media-Berichten und Google Maps.

Room 77, eine ansonsten unscheinbare Bar in Berlin, wurde in der Crypto-Community sehr beliebt, nachdem sie 2011 als erste Bar der Welt anerkannt wurde, die Bitcoin akzeptiert.

Quelle: Google Maps

Zimmer 77, das Jörg Platzer gehörte, hatte im Laufe der Jahre eine Kult-Gefolgschaft aufgebaut, die ein Symbol für die Gegenkultur der Kryptowährung war, wenn auch eine ausgesprochen unprätentiöse. In einem Beitrag auf seinem Twitter-Account brachte der Chefökonom von Cypherpunk Holdings, Jon Matonis, die Nachricht. Eine Google-Suche scheint zu bestätigen, dass die Leiste tatsächlich dauerhaft geschlossen wurde.

“Warmes Bier, kalte Frauen und Fast Food werden langsam serviert”

Unter dem oben genannten Motto und unter dem Markennamen “Das Restaurant am Ende des Kapitalismus” verwandelte Platzer ein gewöhnliches Berliner Café in eines der bekanntesten Krypto-Wahrzeichen Europas. Das in Berlin ansässige Crypto-Mining-Startup Cyberian Mine beschrieb Room 77 in seinem Blog als einen Ort mit „einer zurückhaltenden, aber unverkennbaren Cyberpunk-Atmosphäre“.

Wie viele andere Einrichtungen im Kryptoraum wählte Cyberian Mine nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde 2018 Raum 77 als Veranstaltungsort für seine Feier. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen, die Krypto akzeptierten, bot die Bar im Berliner Stadtteil Kreuzberg ein ausgesprochen unspektakuläres visuelles und kulinarisches Erlebnis.

Was ihm an Pizzazz fehlte, scheint er jedoch mit einem bloßen First-Mover-Vorteil wieder wettgemacht zu haben. Mehrere tausend Mitglieder der Crypto-Community aus der ganzen Welt haben es sich zum Ziel gesetzt, in Europa in Raum 77 vorbeizuschauen, um einfach an dem 2011 erfundenen Bitcoin-Zahlungsritual teilzunehmen.

Politik und Gemeinschaft von Raum 77

Raum 77 war nicht nur eine Krypto-Touristenattraktion, sondern diente auch als Treffpunkt für Menschen mit ähnlichen Überzeugungen, wie dem Wachstum der Krypto-Sphäre und der Rücknahme der Zensur. Gründer Platzer wurde 2014 auch Autor von „Bitcoin – kurz & gut“, dem ersten Buch über Bitcoin, das in deutscher Sprache verfasst wurde.

Facebook Raum 77

Er war auch der erste, der eine Lightning Network-Transaktion mit einem physischen Gut durchführte, als es 2017 in Raum 77 zum Kauf von Bier verwendet wurde.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung war unklar, welche Zukunftspläne Platzer nach der Schließung von Raum 77 verfolgt.

Anerkennung: Quelllink